LAMINAT

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Laminatböden gehören trotz ihrer Holzdekore nicht zu den Holzböden, sondern bilden eine eigene Bodenbelagsgruppe. Sie bestehen wie Fertigparkett aus Nut- und Feder-Elementen, die schwimmend verlegt werden.

Bereits seit über 100 Jahren werden Laminatwerkstoffe für die Gebäudeausstattung eingesetzt, so zum Beispiel für Arbeitsflächen, Fensterbretter oder Wandpaneele. Die Entwicklung des Werkstoffs wurde im Verlauf der Jahre immer weiter entwickelt. Seit ca. 40 Jahren gibt es Laminat auf dem Markt. Eine klebstofffreie Verbindung von Laminatdielen (Klicksysteme) gibt es seit ca. 20 Jahren und seit ca. 10 Jahren sind auch strukturierte Oberflächen verfügbar.

In Europa wurden 2010 von 20 Herstellern rund 400 Millionen Quadratmeter Laminatboden produziert, in Deutschland lag die Nachfrage in diesem Jahr bei mehr als 80 Millionen Quadratmetern.

Laminat nussbraun

Laminat ist grundsätzlich dreischichtig aufgebaut. Die erste Schicht setzt sich zusammen aus dem Overlay und der Dekorschicht, während die mittlere Schicht das Kernstück des Laminats, die Trägerplatte darstellt.

Dagegen fungiert die untere Schicht als Gegenzug, sowie als Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Unterboden. Diese 3 Schichten sind dauerhaft durch Harz, Hitze und Druck miteinander verbunden.

  • Schicht 1+2 – Gegenzug inkl. Nässeschutz + Schall-Akustik-Matte
  • Schicht 3 – Trägerschicht aus Holzwerkstoffen (Faserplatte HDF)
  • Schicht 4 – Deckschicht (Overlay) inkl. Dekorschicht

Das von den Fußbodenprofis angebotene Laminat ist ein exklusives Produkt, das durch seine Qualität, Haltbarkeit, Belastbarkeit und Optik besticht. 

Mehrschichtaufbau Laminat

1. Schicht: Trittschalldämmung – extra Unterlage unter dem Laminat

Jedes Laminat wird auf einer Matte bzw. Unterlage (Trittschalldämmung) verlegt. Bei den Trittschalldämmungen werden unterschiedliche Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften angeboten.

Die Unterschiede sind klar definiert:

  • einfacher Trittschall
  • verstärkter Trittschall
  • Trittschall inkl. zusätzlicher Wärmedämmung

Die Preise der Materialien mit weiteren Eigenschaften als der Standard, sind mit steigender Anzahl von Eigenschaften teurer.

2. Schicht: Gegenzugschicht

Die unterste Schicht des Laminats ist die Gegenzug-Beschichtung. Diese Lage trägt zusätzlich zu einer Stabilisierung des Laminats bei und es wird dadurch eine höhere Belastbarkeit erreicht. Neben der Stabilisierung wirkt die Gegenzug-Beschichtung hemmend gegen Feuchtigkeit und ist verzugsbeständig.

3. Schicht: Mittellage

Die Mittellage dient grundsätzlich der Stabilisierung des Laminats. Diese Schicht besteht aus einer HDF Faserplatte.

Die HDF-Platte (hochdichte Faserplatte) ist eine Faserplatte, die aus mit Leim getränkten und unter Druck und Hitze in einem Trockenverfahren gepressten Holzfasern besteht und besonders hoch verdichtet wurde (Dichte über 800 kg/m³).

HDF-Platten werden bevorzugt als Trägermaterial für starke Belastung bei geringerer Materialstärke (z. B. Laminatfußböden) eingesetzt.

4. Schicht: Deckschicht (Overlay) inkl. Dekorschicht

Die Oberfläche von Laminatböden besteht im Gegensatz zu Parkett- und Furnierfußböden nicht aus einer auf das Holz aufgebrachten Lack-, Öl- oder Wachsschicht.

Laminatoberflächen haben eine dünne Deckschicht aus kunstharzgetränkten Papier (meist Melaminharz), das auch „Overlay“ genannt wird. Zusammen mit dem Dekorpapier wird das Overlay auf eine Trägerplatte (HDF) gepresst. Beim Pressvorgang verschmelzt das Melaminharz der einzelnen beschichteten Papiere unter Wirkung von Druck und Hitze zu einer mechanisch festen Oberfläche.

Beanspruchungsklassen

Die Beanspruchungsklassen der Laminatfußböden werden in der EN 13329 geregelt. Sie ermöglichen es, aufgrund von Tests und Erfahrung Laminatfußböden für den jeweils benötigten Zweck zu kaufen, ohne dabei Kenntnisse einzelner Festigkeitskennwerte haben zu müssen

Klasse              Beanspruchung

21-22               Wohnbereich – mäßige Beanspruchung

23-32               Wohnbereich/Gewerbebereich – starke Beanspruchung

33-34               Gewerbebereich – starke Beanspruchung

Aufgrund der harten sowie belastbaren Oberfläche und einer hohen Haltbarkeit des Materials ist Laminat ein widerstandsfähiger und preisgünstiger Bodenbelag, der aus natürlichen Materialen besteht. Durch seine hohe Strapazierfähigkeit ist er auch standhaft gegenüber größerer Beanspruchungen. Kratzer oder andere Gebrauchsspuren hinterlassen auf der Deckschicht erst nach langer Zeit kleine Spuren.

 

Laminatböden bieten vielfältige Variationsmöglichkeiten zur individuellen Gestaltung von Wohnräumen. Die unterschiedlichen Farben und Muster können durch die Technik der Verlegung auf sehr verschiedene Weise miteinander kombiniert werden.

 

Laminat Sessel modernes Zimmer

Sie können bei uns aus verschiedenen Laminatdekoren wählen, die wie natürliche Holznachbildungen wirken. Somit eignen sich die Laminatböden für eine Vielzahl von Wohnungsstilen und sorgen für Wohlbehagen in Ihren vier Wänden.

 

Aufgrund der Materialzusammensetzung sind Laminatböden nicht geeignet für Nass- und Feuchträume.

Laminatböden sind gesundheitlich unbedenklich und entsprechen den notwendigen Sicherheitsstandards nach deutschen und EU-Richtlinien. Sie werden in großen Mengen als Bodenbelag für Räume im privaten als auch im gewerblichen Bereich genutzt.

Sicherheitsstandards

Da die verwendeten Inhaltsstoffe bis auf die Verbundstoffe natürlichen Ursprungs sind, werden bei der Herstellung von Laminatböden keine außergewöhnlichen bzw. hohen Sicherheitsstandards angesetzt. Die Erfüllung der geforderten Richtlinien wird somit immer gewährleistet.
 

EU-Richtlinie

Die überarbeitete europäische Norm für Laminatböden ist seit Juli 2006 in Kraft gesetzt worden (mit der EN 13329). Mit dieser Norm wurden Aufbau, Zusammensetzung und Belastbarkeit von Laminatböden international standardisiert.

In diesem Abschnitt werden Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Reinigung und Pflege Ihres Laminatbodens vorgestellt:

  • Vorbeugende Maßnahmen
  • Raumklimatische Idealbedingungen
  • Ersteinpflege/Auffrischung
  • Regelmäßige Pflege und Reinigung
  • Grundreinigung

Das Laminat lässt sich einfach reinigen und pflegen. Reinigen und wischen Sie es, wie Sie es gewohnt sind. Auch Desinfizierungsmittel stellen bei Laminat keine Schwierigkeit dar. Wichtig ist es, nicht massiv zu durchnässen, denn das kann eventuell zum Aufquellen des Laminats führen.

Jedes Laminat verfügt über eine belastbare Veredelung der Oberfläche und ist dadurch einfach und zügig zu reinigen.

Umfassende Pflege ist eine notwendige Voraussetzung für spätere Garantieansprüche.

Für die langandauernde Pflege ist trockene Reinigung mit einem Besen oder Sauger durchaus ausreichend. Bei größeren Verschmutzungen sollte eine leicht feuchte Reinigung mit dem empfohlenen Mittel ausreichend sein.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Matten zum Auffangen von Schmutz im Eingangsbereich
  • Möbel mit angebrachten Filzgleitern
  • Bei stark beanspruchten Bereichen eignen sich Schutzmatten

Raumklimatische Bedingungen

Für die langfristige Erhaltung Ihres Laminats, aber auch für Ihr eigenes Wohlbefinden, ist ein Klima von ca. 50 % rel. Luftfeuchtigkeit bei Raumtemperaturen um die 18 °C am günstigsten. Um die Luftfeuchtigkeit gleichmäßig zu halten, wird  der Einsatz von Luftbefeuchtern empfohlen. Dadurch wird eine starke Austrocknung des Bodens verhindert. Mit dem Beginn der Heizperiode sollte man Luftbefeuchter nutzen.

Regelmäßige Pflege & Reinigung

Die trockene Reinigung Ihres Laminats ist die Grundregel und sollte je nach Bedarf erfolgen. Verschmutzte Böden im Wohnbereich sollten zusätzlich regelmäßig im Monatsrhythmus feucht gewischt werden,

In sehr stark benutzten Objekten mit vielen Besuchern sollte die Pflege mindestens wöchentlich erfolgen. Im Handel befinden sich milde Holzseifen, welche eine schnelle Sauberkeit und Pflege des Bodens gewährleisten.

So funktioniert‘s:

  1. Groben Schmutz durch Kehren oder Saugen beseitigen.
  2. Nach Gebrauchsanweisung Wasser und Reinigungsmittel mischen.
  3. Im Anschluss die Fläche mit der Reinigungslösung und Wischlappen leicht feucht wischen.

Grundreinigung

Eine Laminatgrundreinigung mit ist stets vollflächig vorzunehmen und wird erforderlich, wenn sich unansehnliche Schichten aufgebaut haben oder wenn sich starke Verschmutzungen nicht mehr mit Holzseife entfernen lassen. Eine Grundreinigung sollte möglichst vom Fachmann und so wenig wie möglich durchgeführt werden. Nachjeder Grundreinigung ist eine anschließende Auffrischung oder Grundbehandlung des Bodens nötig.

So wird ́s gemacht:

  1. Grobschmutz durch Kehren oder Saugen beseitigen.
  2. Gebinde vor Gebrauch gut schütteln.
  3. Parkettgrundreiniger im Verhältnis 1:1 oder 1:3 mit Wasser mischen.
  4. Oberfläche mit der Lösung und einem Breitwischmopp feucht und abschnittsweise wischen. Nach einer Einwirkzeit von 10 Minuten Schmutz mit einem weißen Pad und Einscheibenmaschine lösen.
  5. Schmutzflotte mit einem Breitwischmopp oder Nasssauger aufnehmen und mit klarem Wasser ein- bis zweimal nebelfeucht nachwischen.
  6. Auffrischung des Bodens nach Herstellerangaben.
Laminat Pflanzen Schlafzimmer

Nicht nur die große Gestaltungsvielfalt ist Grund für einen Anstieg der Verkaufszahlen, sondern auch im Bereich der Lebensdauer spielen die Laminatböden gegenüber anderen Bodenbeläge in der obersten Liga mit und können zu 100% recycelt werden.

Wir bieten unseren Kunden das erstklassige Klicklaminat an. Das Klickvinyl eignet sich am besten für die „schwimmende Verlegung“. Ebenfalls wie beim Parkett oder Vinyl lässt sich das Laminat durch ein intelligentes Klicksystem schnell, einfach und unkompliziert von unserem Fußbodenprofi verlegen. Einzelne Planken, Fliesen bzw. Dielen werden durch das Verklicken von Feder und Nut miteinander verbunden. So kann der Vinylboden direkt auf Ihren alten Bodenbelag aufgelegt werden. Ein eventueller Mehraufwand entsteht durch geringe Spachtelarbeiten. Demzufolge eignet sich Laminatboden hervorragend für eine Renovierung oder eine Sanierung. Der Laminatboden verbindet die positiven Merkmale des Parkettbodens und des Bodenbelags Linoleum, dessen Flair wohl eher an ein altes Krankenhaus erinnert, und wird heute als Trendbodenbelag gehandelt.

 

Wir bieten unseren Kunden sehr hochwertiges Klicklaminat an. Das Klicklaminat eignet sich ausgezeichnet für die „schwimmende Verlegung“.

Ebenfalls wie beim Parkett oder Vinyl lässt sich das Laminat durch ein effizientes Klicksystem zügig und komfortabel von unserem Fußbodenprofi verlegen. Einzelne Platten bzw. Dielen werden durch das Klicksystem von Feder und Nut verbunden. So kann der Laminatboden direkt auf dem vorigen Bodenbelag verlegt werden. Anteilig entsteht ein etwas höherer Aufwand durch Spachtelarbeiten. Demzufolge eignet sich Laminatboden sehr gut für die Erneuerung alter Böden.

Verlegemuster Fußboden

Die von den Fußbodenprofis angebotenen Produkte sind alle mit einer bauaufsichtlichen Zulassung gekennzeichnet.

Bauaufsichtliche Zulassung vom DIBt*, ehemals Ü- Kennzeichen

Das Ü-Kennzeichen oder auch Übereinstimmungskennzeichen richtet sich nach der nationalen Bauproduktrichtlinie und gilt als Nachweis für die Verwendbarkeit eines Bauprodukts. Produkte, die in Aufenthaltsräumen verwendet werden, müssen in Deutschland mit dem Ü- Kennzeichen versehen sein. Wer dennoch Bauprodukte ohne eine Ü-Kennzeichnung erwirbt und verwendet, verstößt gegen die Bestimmungen der Landesbauordnungen. Vor allem Bodenbeläge gehören zu den Bauprodukten, für die in Deutschland konkrete gesetzliche Anforderungen gelten. Durch die Befestigung des Ü-Kennzeichens an einem Produkt bestätigt der Hersteller, dass das Produkt in Deutschland mit den gesetzlichen Bestimmungen und bauaufsichtlichen Normen übereinstimmt.  Darüber hinaus wird durch die Kennzeichnung sichergestellt, dass die Herstellung von einer unabhängigen und anerkannten Prüfstelle kontrolliert wird.
*DIBt = Deutsches Institut für Bautechnik (www.dibt.de)

Zur Information:

CE – Kennzeichen (entspricht nicht einer bauaufsichtlichen Zulassung)

Neben den Testsiegerplaketten gibt es eine Vielzahl von Prüfzeichen und Zertifizierungen, die sich auf Ihrem Produkt befinden können. Die wohl bekannteste Plakette ist das CE -Kennzeichen. Damit erklärt der Hersteller das Inverkehrbringen seines Produkts gemäß der EG- Richtlinie für Produktsicherheit. Mit der CE- Kennzeichnung wissen Sie also, dass ihr Produkt die europäischen Mindestanforderungen erfüllt. Diese Kennzeichnung funktioniert sozusagen wie ein „EU-Reisepass“ für Produkte und wird vom Hersteller selbst angebracht, da es keine unabhängige Prüfinstanz gibt. Einzig und allein durch eine Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei der Erzeugung seines Produktes gemäß der EU –Richtlinie. In Deutschland jedoch reich die alleinige Kennzeichnung durch das CE- Zeichen nicht aus, da weitergehende nationale Anforderungen an das Bauprodukt gestellt werden. Demzufolge ist eine weitere Kennzeichnung des Produkts notwendig.