DESIGNBODEN / VINYLBODEN

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Der Vinylboden oder Designboden besteht aus dem Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC), der durch radikalische Polymerisation von Chorethen, auch Vinylchlorid genannt, gewonnen wird. PVC ist ein spröder, harter und thermoplastischer Kunststoff und kann mit Hilfe von Weichmachern zu einem weichen, elastischen Bodenbelag verarbeitet werden. Der Kunststoff kann sowohl in harter Form als Material für Rohre oder Dachrinnen, als auch in weicher Form z.B. für Gartenschläuche und Fußbodenbeläge eingesetzt werden.

Für die Herstellung von elastischen Bodenbelägen werden dem Kunststoff also Weichmacher zugesetzt, die dem von Natur aus harten Werkstoff neue Eigenschaften, wie Weichheit und Nachgiebigkeit, verleihen. Früher enthielten diese Weichmacher in vielen Fällen gesundheitsschädliche Substanzen. Die Zugabe dieser Substanzen ist jedoch mittlerweile in der EU strikt verboten. Vom DIBt in Deutschland zertifiziertes Vinyl ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich.

Vinylböden bzw. Designböden sind erstklassige, heterogene Kunststoffböden. Das heißt, dass die hochwertigen Böden nicht nur aus einem Material bestehen, sondern aus mehreren Schichten.

  • Schicht 1 – Kunststoffrückenschicht
  • Schicht 2 – Trägerschicht
  • Schicht 3 – Druckschicht
  • Schicht 4 – Nutzschicht/ Layer

1. Schicht: Kunststoffrückenschicht

Die Grundlage der meisten Designböden bildet die Kunststoffrückenschicht.

2. Schicht: Trägerschicht

Auf die Kunststoffrückenschicht folgt eine Trägerschicht, welche als Trittschalldämmung und Stabilisator dient. Diese Schicht besteht zumeist aus einer Holzkernträgerplatte (HDF). Die Holzfaserdämmplatte (HFD) – auch poröse Faserplatte oder Soft Board (SB) genannt, ist ein Plattenwerkstoff von geringer Dichte (230-350 kg/m³), dessen Einsatz zur Wärme- und Schallisolation im Bauwesen erfolgt. Poröse Faserplatten können auch mit Bitumen gebunden sein.

3. Schicht: Druckschicht

Die dritte Schicht eines Vinyl- oder Designbodens wird als Druckschicht bezeichnet. Sie zeigt das oben aufliegende Dekor.

4. Schicht: Nutzschicht / Layer

Die letzte und gleichzeitig oberste Schicht ist die sogenannte transparente Nutzschicht, auch „Layer“ genannt, die meist aus Polyurethan besteht.

Die Nutzschicht ist die tatsächlich genutzte Fläche, die dementsprechend auch den typischen Abnutzungserscheinungen ausgesetzt ist. Sie schützt den Vinylboden gegen die alltäglichen Umwelteinflüsse und sorgt zusätzlich für mehr Widerstandsfähigkeit. Demzufolge ist diese Schicht besonders strapazierfähig und arbeitet sich permanent ab. Entscheidend sind dabei die Zeit, die Art und die Häufigkeit der Bodennutzung.

Es gilt das Prinzip: Je dicker die transparente Nutzschicht ist, desto widerstandsfähiger und besser geschützt vor Umwelteinflüssen ist der Vinylboden.

In dieser Tabelle sehen Sie auf einen Blick, welche Nutzschichtdicke für welchen Bereich geeignet ist.

Schichtdicke Nutzschicht geeignet für Verwendung
0,10 – 0,30 mm Nutzschicht privater Wohnraum geringe bis intensive Beanspruchung
0,40 – 0,60 mm Nutzschicht privater Wohnraum

Gewerberaum

intensive Beanspruchung

leichte – normale Beanspruchung

0,70 – 1,0 mm Nutzschicht privater Wohnraum
Gewerberaum
Industrieraum
intensive Beanspruchung

Unsere Vinylböden weisen eine Nutzschichthöhe von 0,5 mm auf. Damit sind sie sowohl für die private als auch die gewerbliche Nutzung bestens geeignet.

Aufgrund der strapazierfähigen sowie robusten Oberfläche und der höheren Beständigkeit des Materials ist Vinylboden widerstandsfähiger als Böden, die  aus reinem Natur- Material bestehen und kann somit auch in Feuchträumen, wie Badezimmer und Küche, und im Eingangsbereich seine optische Wirkung entfalten. Aufgrund seiner hohen Strapazierfähigkeit hält er auch extremen Beanspruchungen stand, sodass Kratzer und andere Gebrauchsspuren auf der aufgebrachten Nutzschicht erst nach langer Zeit ihre Spuren hinterlassen.

Schließlich stellt der Vinylboden eine empfehlenswerte Alternative zu anderen Bodenbelägen dar.

Vinylböden bieten diverse Gestaltungsmöglichkeiten zur Individualisierung Ihrer Räume.

Die Dekore können durch die Art der Verlegung auf sehr unterschiedliche Weise miteinander kombiniert werden. Kaum ein anderer Bodenbelag bietet so täuschend echt wirkende Holzoptiken an wie der Designbodenbelag. Sie können bei den Fußbodenprofis aus verschiedenen Holzdekoren wählen, die wie authentische Holznachbildungen wirken. Somit eignen sich die Designböden für jeden Wohnungsstil und sorgen für ökologische Schönheit in Ihren vier Wänden.

Mit Hilfe von Bordüren und Zierstreifen können Sie in Ihrem Wohnbereich optische Verbindungen oder Übergänge schaffen und dadurch gezielt Akzente setzen. Aufgrund des modularen Charakters der Vinylböden gibt es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Früher stand fest, dass  der Teppich ins Wohn-, Schlaf,- und Kinderzimmer gehörte. Fliesen wurden im Bad und Linoleum im Flur verlegt. Doch durch die neuen Designbodenbeläge änderten sich auch die Wohnungskulturen. Es gibt heute für jeden Wohnungsstil einen passenden Designboden. Bei den vielen Möglichkeiten der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Vinyl ist sehr beständig gegenüber Feuchtigkeit. Dank seiner robusten, widerstandsfähigen und strapazierfähigen Oberfläche und seines wasserabweisenden Materials ist der Vinylbodenbelag also eine sehr lukrative Alternative zu Fliesen und bestens für eine Verlegung in Feuchträumen wie Badezimmer und Küche geeignet. Somit bietet Ihnen der Designbodenbelag neue Gestaltungsmöglichkeiten für all Ihre Räume.

Durch die diversen Einsatzmöglichkeiten der Designböden gehören sie heute zu den beliebtesten Böden und werden sowohl im gewerblichen als auch im privaten Raum verlegt. Nach Umsatzeinbußen in den 80er Jahren erlebt der Designboden wieder einen Aufschwung am Markt. Im Zeitraum von 2012 bis 2015 stieg der Umsatz des Vinylbodens von 884 Millionen Euro auf 983 Millionen Euro stetig an und stellt somit eine zunehmende Konkurrenz gegenüber nicht-textilen Bodenbelägen dar.

Der Vinylboden zählt heute sowohl im privaten als auch im gewerblichen Raum zu den beliebtesten Bodenbelägen und gewinnt innerhalb der Gesellschaft immer mehr an Zuspruch.

Ein Großteil der Gesellschaft kennt Vinylboden noch aus früheren Tagen und vertritt die Meinung, dass Vinylboden gesundheitsgefährdende Stoffe bzw. Weichmacher beinhaltet. Dieses Vorurteil können wir endgültig aus der Welt schaffen! Gleich wie Laminatböden unterliegen Vinylböden heute sehr hohen Auflagen (v.a.  in Deutschland) und enthalten keinerlei gesundheitsschädliche Stoffe mehr! In der Produktion gelten hohe Sicherheitsstandards und es wird auf gesundheitsschädliche Weichmacher und andere giftige Stoffe gänzlich verzichtet.

Vinylboden wird auch als Polyvinychlorid oder besser bekannt als PVC bezeichnet. Der Kunststoffbelag ist im Ursprung hart, unformbar und spröde. Erst durch die Hinzugabe von Weichmachern wird das Material formbar. Somit kann durch die Hilfe technischer Geräte aus dem Ursprungsmaterial ein Bodenbelag hergestellt werden.

Insbesondere die alten Vinylböden, die aus den siebziger und achtziger Jahren stammen,  können immer noch aus gesundheitsschädlichen Weichmacher bestehen. Aus diesem Grund sollte der alte Bodenbelag immer von einem Fachmann entsorgt werden. Schon während der Entfernung des Vinylbodens können gesundheitsschädliche Giftstoffe freigesetzt werden. Diese Giftstoffe können unter anderem zur Unfruchtbarkeit führen sowie krebserregende schädigende Stoffe beinhalten.

In der heutigen Zeit unterliegen Vinylböden strengen EU-Richtlinien. Besonders in Deutschland gelten sehr hohe Auflagen und der Vinylboden beinhaltet keinerlei gesundheitsgefährdende Weichmacher! Die Produktion der Vinylböden mit der Verwendung von Phthalat wurde Ende des Jahres 2005 in Europa untersagt. Darüber hinaus wurde am 21. Januar 2015 das in Verkehr bringen und die Verwendung von Phthalat Weichmacher verboten! Demzufolge können Sie in Deutschland nur noch Vinylböden käuflich erwerben, die keine Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen! Selbst die großen Hersteller der Vinylböden unterliegen, dank der strengen Auflagen, einer sehr strikten Kontrolle!

 

In diesem Abschnitt werden Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Reinigung und Pflege Ihres Designbodens vorgestellt:

  • Erstpflege bzw. Bauschussreinigung
  • Reinigung Allgemein
  • Trockenreinigung
  • Feuchtreinigung
  • Reinigung mit Maschinen
  • Vorbeugung von Beschädigungen

Bauschussreinigung

Schon gleich nach dem Verlegen ist eine gründliche Pflege für Ihren Vinylboden ratsam. Denn auf diese Weise wird der Bodenbelag von Beginn an versiegelt und ist somit unempfindlicher gegenüber hartnäckigem Schmutz und Kratzern. Die erste Reinigung nach der Verlegung wird als Bauschlussreinigung bezeichnet. Hierbei sollten Sie zunächst den angefallenen groben Dreck mit Hilfe eines Staubsaugers oder Besens beseitigen. Nach der Trockenreinigung empfehlen wir Ihnen eine Feuchtreinigung. Dazu geben Sie am besten Allzweckreiniger zum Putzwasser hinzu und verteilen das Putzwasser auf dem Boden. Die Einwirkzeit richtet sich nach der Verpackung des Reinigungsmittels, welches Sie zum Putzwasser hinzugegeben haben. Nachdem Sie die genaue Einwirkzeit abgewartet haben, können Sie den Vinylbodenbelag mit einen Schrubber und Wasser wischen, um den gelösten Dreck zu beseitigen. Anschließend sollten Sie mit klarem Wasser nachwischen.

Erstpflege

Die Erstpflege des Bodenbelags beginnt, nachdem die Oberfläche vom Schmutz befreit und getrocknet ist. Sie können ein geeignetes Pflegemittel in zwei Arbeitsvorgängen auf den Vinylboden auftragen. Wir empfehlen, zwischen den Arbeitsvorgängen eine Zeit von mindestens zwei Stunden einzuhalten. Einzelne Vinylböden können aufgrund eines speziellen Oberflächenschutzes von der Erstpflege ausgeschlossen bleiben. Richten Sie sich dazu nach den Hinweisen des Herstellers. Schließlich folgt nach jeder Grundreinigung eine erneute Erstpflege!

Allgemeine Reinigung

Eine weitere positive Eigenschaft vom Vinylboden ist die leichte Säuberung und Pflege. Während andere Böden teure Reinigungsmittel erfordern, kann der Vinylboden dank seiner glatten und robusten Oberfläche kinderleicht mit Wasser gereinigt oder einfach abgesaugt werden. Insbesondere für Allergiker ist der Vinylbodenbelag bestens geeignet. Der antibakterielle Bodenbelag bietet keine Möglichkeit für Nistplätze von Bakterien und Mikroben. Zudem zeichnet sich der Vinylboden durch eine wasserabweisende und resistente Oberfläche gegenüber vielen Säuren, Laugen und Ölen aus. Sollte mal etwas daneben gehen, reicht eine einfache Säuberung und die Spuren der Unreinheit sind schnell und unkompliziert beseitigt.

Um die Lebensdauer sowie die Qualität des Vinylbodens so lang wie möglich aufrecht zu erhalten, sollte eine regelmäßige Pflege erfolgen. Je nach der Beanspruchung der Vinylböden eignet sich eine Trocken- oder Feuchtreinigung.

Trockenreinigung

Vor allem im Eingangsbereich sammeln sich kleine Steinchen, grober Sand und anderer Dreck, der von draußen ins Haus hinein getragen wird, an. Eine solche dauerhafte Belastung führt zur Abstumpfung der Oberfläche und zur damit einhergehenden Beschädigung des Vinylbodenbelags. Hierbei empfehlen wir die Reinigung mit Hilfe eines Staubsaugers. Der Gebrauch eines Besens wirbelt den feinen Staub bzw. Schmutz nur auf, der sich dann an anderer Stelle wieder absetzen könnte. Demzufolge eignet sich in diesem Fall der Gebrauch des Staubsaugers besser als der des Besens. Achten Sie ebenfalls bei Ihrem Staubsauger auf einen Bürstenaufsatz für harte Fußböden, damit Kratzer auf dem Vinylbodenbelag vermieden werden können.

Feuchtreinigung

Eine Feuchtreinigung, also ein Wischen des Bodens mit Wasser, findet Anwendung bei hartnäckigem und haftendem Schmutz. Wir empfehlen Ihnen, gängiges Spülmittel oder Allzweckreiniger in das Putzwasser zu geben. In der Informationsbox finden Sie eine Gegenüberstellung einiger Putzmittel bezüglich Ihrer Eignung für die Reinigung von Vinylböden. Vermeiden Sie beim Wischen Ihres Vinylbodens die Bildung von Pfützen. Zwar ist der Vinylboden sehr wasserabweisend, jedoch kann bei einer zu feuchten Reinigung die Gefahr bestehen, dass der Boden aufquillt. Eine zu feuchte Reinigung bedeutet, wenn sich über einen längeren Zeitraum Wasser auf der Oberfläche befindet. Wir empfehlen: Wischen Sie Ihren Vinylbodenbelag grundsätzlich nebelfeucht und lassen sie ihn nach der Reinigung ca. 5 Minuten trocknen. Wenn Sie nebelfeucht wischen, dann verwenden Sie am besten zwei Tücher. Machen sie das erste Tuch nach Möglichkeit richtig nass. Nach dem Auswringen können Sie das erste Tuch in das zweite Tuch wickeln und nochmals auswringen. Jetzt können Sie mit beiden Tüchern nebelfeucht wischen.

Informationsbox:

Geeignete Reinigungsmittel für die Behandlung von Vinyl Ungeeignete Reinigungsmittel für die Behandlung von Vinyl
Allzweckreiniger
Neutralreiniger
Spezielle Reiniger für PVC- Böden
Zitronensäure
Essig
Schmierseife
Glasreiniger
Reiniger mit Lösungsmitteln – kann Verfärbung herbeiführen

Scheuermilch oder Scheuerpulver (können Belag beschädigen)

Weichspüler in Wasser geben (Boden wird sehr rutschig)

 

Reinigung von strapazierten Böden

Hartnäckige und am Boden haftende Flecken, sowie andere Verschmutzungen, die bei regelmäßiger Säuberung bestehen bleiben, werden wie folgt bekämpft: Sie sollten mit der Grundreinigung beginnen. Hierbei empfehlen wir, das Putzwasser mit einem Allzweckreiniger im Verhältnis von 1:3 zu versetzen. Je nachdem, wie verunreinigt der Boden ist, sollte das Mischverhältnis zwischen Wasser und Allzweckreiniger angepasst werden. Anschließend können Sie das Putzwasser auf dem Boden verteilen und einwirken lassen. Richten Sie sich nach der Zeitvorgabe, die Sie unter der Angabe des Reinigungsmittelherstellers finden. Sobald die Einwirkzeit beendet ist, können sie mit einem Schrubber ohne Tuch die gesamten Unreinheiten von der Oberfläche des Vinylbodens beseitigen. Mit einem Wischtuch können Sie die Rückstände des Putzwassers und die Schmutzreste aufnehmen. Im nächsten Arbeitsschritt können Sie mit klarem Wasser nachwischen und nach dem Trocknen mit der Erstpflege beginnen.

Unser Tipp an Sie – Die Grundreinigung eignet sich auch bei verlorenem Glanz des Vinylbodens!

Hartnäckiger Schmutz

Gegen hartnäckige Flecken können Sie mit einem unverdünnten Reiniger, der direkt auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen wird, vorgehen. Dabei sollten Sie die Einwirkzeit unter Angabe des Herstellers beachten und das Reinigungsmittel kurz einwirken lassen. Mit Hilfe eines Schwamms können Sie das Reinigungsmittel auf den Fleck einmassieren. Bei einer strukturierten Oberfläche eignet sich eine Nylonbürste. Anschließend können Sie den Fleck mit einem Schwamm oder Lappen entfernen. Jedoch sollten Sie einen Fleck frühestmöglich entfernen, denn je länger sie warten, desto schwieriger wird das Entfernen bzw. die Beseitigung der Unreinheit.

Ein- oder Mehrscheibenmaschine

Eine andere Variante, um hartnäckige Flecken einfach und unkompliziert zu entfernen, ist die Verwendung  einer Ein- oder Mehrscheibenmaschine mit Nylonpads. Da der Boden bei häufiger Anwendung jedoch intensiv beansprucht wird, sollten Sie nicht zu oft auf diese Variante zurückgreifen.

Vorbeugung gegen Beschädigung

Vor allem der grobe Dreck, die kleinen spitzen Steinchen und die feinen Schmutzpartikel sorgen für Kratzer auf der Oberfläche, weswegen der Vinylboden an Glanz verlieren kann. Mit einfachen Tipps können Sie Kratzer und Beschädigungen auf Ihrer Bodenoberfläche vermeiden:

  1. Häufig wird Vinyl im Eingangsbereich verlegt und durch die kleinen Steinchen, den groben Sand und anderen von draußen hereingetragenen Dreck beschädigt. Wir empfehlen, den Eingangsbereich mit einer Gummi-, Sisal- oder Kokosmatte oder mit einem Rost auszustatten. Dadurch gelangt weniger Schmutz in den Eingangsbereich und der Boden bleibt unbeschädigt.
  2. Schwere und scharfkantige Möbel können ebenfalls zur Oberflächenbeschädigung des Vinylbodens führen. Deshalb raten wir zur Verwendung von Filzgleitern, die unter den Möbelstücken platziert werden können.

Ihre Bürostühle können mit dafür vorgesehenen Rollen ausgestattet werden, die hervorragend für elastische Bodenbeläge geeignet sind.

  1. Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist die Erstpflege, wodurch die Vinylbodenoberfläche weniger empfindlich gegenüber Kratzern und anderen Beschädigungen reagiert.

Vorbeugende Maßnahmen bei Verfärbung und anderen Schäden

Vor allem Lösemittel, Haarfärbemittel, Teer und Fette können gefährlich für Ihren Vinylboden werden und zu einer dauerhaften Verfärbung führen. Versuchen Sie, diese Mittel von Ihrem Boden fern zu halten. Konnte ein Kontakt nicht vermieden werden, greifen Sie sofort zum Putzlappen! Darüber hinaus können auch die Materialen der Stuhl- und Tischbeine zu Striemen auf Ihrem Boden führen. Wir empfehlen zur Vorbeugung die Verwendung von Filzgleitern/Filzuntersetzern.

Nicht nur die große Gestaltungsvielfalt ist Grund für einen Anstieg der Verkaufszahlen, sondern auch im Bereich der Lebensdauer spielen die Designböden gegenüber anderen Bodenbelägen in der obersten Liga mit und können zu 100% recycelt werden. Alte Dielen können problemlos wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden und neue Dielen oder andere Produkte können daraus wieder gewonnen werden. Darüber hinaus unterliegen Vinyl- bzw. Designböden heute, v.a. in Deutschland, sehr hohen Auflagen und beinhalten keinerlei gesundheitsgefährdende Weichmacher mehr. Die Verwendung des gesundheitsschädlichen Weichmachers Phtalat ist seit 2005 in Europa verboten. Der von den Fußbodenprofis angebotene Vinylboden enthält keinerlei gesundheitsschädlichen Substanzen und ist mit einem Prüfkennzeichen (z.B. Blauer Engel, Bauaufsichtliche Zulassung) ausgestattet. Der Vinylbodenbelag ist eine echte Alternative zu den weitverbreiteten Holzböden und verspricht einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen für eine langfristige gesunde Umwelt – für Vinylböden müssen schließlich keine Wälder abgeholzt werden. Darüber hinaus haben sich auch die Hersteller für eine umwelt- und gesundheitsfreundliche Produktion von Desginböden verpflichtet.  Sie setzen auf eine Verbesserung der umweltfreundlichen Produktion sowie die Reduzierung von Emissionen. Die derzeit auf dem Markt verfügbaren geprüften Bodenbeläge liegen weit unter den zulässigen Grenzwerten für Schadstoffbelastungen und stellen somit eine geringe Umweltbelastung dar.

Wir bieten unseren Kunden das erstklassige Klickvinyl an. Das Klickvinyl eignet sich am besten für die „schwimmende Verlegung“. Der Vinylboden kann damit direkt auf Ihren alten Bodenbelag aufgelegt werden. Ein eventueller Mehraufwand entsteht durch geringe Spachtelarbeiten. Demzufolge eignet sich der Vinylboden hervorragend für eine Renovierung oder eine Sanierung. Der Vinylboden verbindet die positiven Merkmale des Parkettbodens und des Bodenbelags Linoleum, dessen Flair wohl eher an ein altes Krankenhaus erinnert, und wird heute als Trendbodenbelag gehandelt.

Wir bieten zwei Arten der Verlegung von elastischen oder harten Bodenbelägen an:

  • „Schwimmende Verlegung“
  • Vollflächige Verklebung

Schwimmende Verlegung

Wir bieten unseren Kunden erstklassige Böden mit Klicksystem an, die sie am besten für die „schwimmende Verlegung“ eignen. Durch  ein intelligentes Klicksystem können die Böden schnell und unkompliziert verlegt werden. Einzelne Planken, Fliesen bzw. Dielen werden durch das Verklicken von Feder und Nut miteinander verbunden. So kann der neue Boden direkt auf Ihren alten Bodenbelag aufgelegt werden. Ein eventueller Mehraufwand entsteht durch geringe Spachtelarbeiten.

Vollflächige Verklebung

Unter den Verlegungsarten findet die vollflächige Verklebung ihre Anwendung bei großen Flächen bzw. Objekten. Vorausgesetzt wird hierbei ein ebener, geschliffener Unterboden.  Beim Errichten eines neuen Bauwerks ist ein gut ausgeführter Anhydritestrich ausreichend und spart diese Vorarbeiten. Zur Anwendung – Bei dieser Verlegungstechnik wird mit Hilfe eines Zahnspachtels Dispersionsklebstoff auf den Unterboden aufgetragen. Die einzelnen Module können nach angemessener Auslüftung ins Kleberbett eingelegt werden. Dadurch bleiben die Bildung von Fugen und ein Verrutschen des Bodens später auch bei wesentlichen Temperaturunterschieden ausgeschlossen.

Die von den Fußbodenprofis angebotenen Produkte sind alle mit einer bauaufsichtlichen Zulassung gekennzeichnet.

Bauaufsichtliche Zulassung vom DIBt*, ehemals Ü- Kennzeichen

Das Ü-Kennzeichen oder auch Übereinstimmungskennzeichen richtet sich nach der nationalen Bauproduktrichtlinie und gilt als Nachweis für die Verwendbarkeit eines Bauprodukts. Produkte, die in Aufenthaltsräumen verwendet werden, müssen in Deutschland mit dem Ü- Kennzeichen versehen sein. Wer dennoch Bauprodukte ohne eine Ü-Kennzeichnung erwirbt und verwendet, verstößt gegen die Bestimmungen der Landesbauordnungen. Vor allem Bodenbeläge gehören zu den Bauprodukten, für die in Deutschland konkrete gesetzliche Anforderungen gelten. Durch die Befestigung des Ü-Kennzeichens an einem Produkt bestätigt der Hersteller, dass das Produkt in Deutschland mit den gesetzlichen Bestimmungen und bauaufsichtlichen Normen übereinstimmt.  Darüber hinaus wird durch die Kennzeichnung sichergestellt, dass die Herstellung von einer unabhängigen und anerkannten Prüfstelle kontrolliert wird.
*DIBt = Deutsches Institut für Bautechnik (www.dibt.de)

Zur Information:

CE – Kennzeichen (entspricht nicht einer bauaufsichtlichen Zulassung)

Neben den Testsiegerplaketten gibt es eine Vielzahl von Prüfzeichen und Zertifizierungen, die sich auf Ihrem Produkt befinden können. Die wohl bekannteste Plakette ist das CE -Kennzeichen. Damit erklärt der Hersteller das Inverkehrbringen seines Produkts gemäß der EG- Richtlinie für Produktsicherheit. Mit der CE- Kennzeichnung wissen Sie also, dass ihr Produkt die europäischen Mindestanforderungen erfüllt. Diese Kennzeichnung funktioniert sozusagen wie ein „EU-Reisepass“ für Produkte und wird vom Hersteller selbst angebracht, da es keine unabhängige Prüfinstanz gibt. Einzig und allein durch eine Konformitätserklärung bestätigt der Hersteller die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei der Erzeugung seines Produktes gemäß der EU –Richtlinie. In Deutschland jedoch reich die alleinige Kennzeichnung durch das CE- Zeichen nicht aus, da weitergehende nationale Anforderungen an das Bauprodukt gestellt werden. Demzufolge ist eine weitere Kennzeichnung des Produkts notwendig.

VOM ERSTEN KONTAKT BIS ZUR VERLEGUNG – SO FUNKTIONIERT’S

Von der Beratung über die Vermessung bis hin zur Bodenvorbereitung und Verlegung der Bodenbeläge - bei den Fußbodenprofis erhalten Sie mit Kauf Ihres neuen Fußbodenbelags ein Rundum-Sorglos-Paket.

Nach Ihrer Kontaktaufnahme erfolgt eine individuelle Erstberatung durch Ihren Kundenberater, der für Sie einen Termin mit Ihrem regionalen Vermesser vereinbart.

Der Vermesser wird bei Ihnen vor Ort die gewünschte Fläche ausmessen und die Beschaffenheit des vorliegenden Bodens untersuchen. Mit ihm können Sie alle Details Ihres Auftrags besprechen. Mit dem Vermesser zusammen wird das finale Angebot erstellt.

Nach Bestätigung des Angebots erfolgt die gemeinsame Terminierung mit einem unserer Partnerhandwerker. Hierbei profitieren Sie von unserem Netzwerk geprüfter und qualifizierter Handwerker aus Ihrer Region. Der ausgewählte Handwerker ist dann für die professionelle Durchführung aller von Ihnen ausgewählten Dienstleistungen (z.B. Bodenflächen frei räumen, Boden glätten, neuen Belag verlegen, Zimmer wieder einräumen, alten Belag entsorgen) zuständig.

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Weil Kundenzufriedenheit bei uns an erster Stelle steht, haben wir für unsere Kunden ein neues Dienstleistungsangebot entwickelt.

Mit unserem Rundum-Sorglos-Paket bieten wir Ihnen alle Leistungen, die im Zusammenhang mit der Verlegung von Fußböden anfallen können.

Unser Standardprodukt, das All-In-Paket:

  • Verlegung von Trittschalldämmung, Bodenbelag und Bodenleisten als Komplettpreis inklusive Material

Unsere zusätzlichen Sonderleistungen:

  • Altbelag entfernen und entsorgen
  • Untergrund spachteln inkl. Material und schleifen
  • Bodenbelag verkleben
  • Möbel ein- und ausräumen
  • Türen und Türrahmen kürzen

Ihr persönlicher Kundenberater nimmt all Ihre Wünsche und Anforderungen auf und berät Sie umfassend zu Ihrem geplanten Projekt. Dabei bleibt Ihr persönlicher Berater über die gesamte Dauer Ihres Fußbodenprojektes bis zu dessen Abschluss Ihr Ansprechpartner.

Der Berater erklärt Ihnen alle Abläufe, die speziell auf Ihre Anforderungen angepasst sind. Mit dem Kundenberater wird ein vor Ort Termin mit Ihrem regionalen Vermesser vereinbart.

Unser Vermesser kommt zu Ihnen nach Hause, um die genauen Maße der zu bearbeitenden Bodenflächen aufzunehmen.

Zu der umfassenden Beratung vor Ort gehört die Präsentation von Produkt- und Farbmustern.

Der Vermesser prüft, welche Arbeiten für die Ausführung des Projekts notwendig sind und wird Sie über zusätzliche Dienstleistungen, wie z.B. das Glätten des Untergrunds oder Verkleben des Fußbodens, informieren.

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Unmittelbar nach dem Vermessen der Bodenflächen erhalten Sie Ihr individuelles Angebot direkt vor Ort.

Dieses bespricht der Vermesser mit Ihnen Schritt für Schritt.  Sie profitieren dabei von einem Fixpreis-Angebot, bei dem sich der Preis auch im Nachhinein nicht mehr ändert.  So werden Ihnen versteckte Kosten oder unangenehme Überraschungen erspart.

Nach der Angebotserstellung haben Sie die Möglichkeit, sich sofort zu entscheiden oder das Angebot nach etwas Bedenkzeit zu bestätigen.

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Das Verlegen des neuen Bodenbelags und alle weiteren von Ihnen gewünschten Dienstleistungen führen unsere qualifizierten Partnerhandwerker aus Ihrer direkten Umgebung durch.

Wir garantieren für hochqualitative Ware und die Handwerker für ihre exzellente Ausführung der erwünschten Dienstleistungen rund um’s Verlegen.

Unsere Partnerhandwerker sind nicht nur für die Verlegung Ihres neuen Bodenbelags zuständig, sondern übernehmen auf Wunsch auch die fachgerechte Entsorgung Ihrer alten Bodenbeläge.

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